Wie wirkt NanoVit?

Bei der Anwendung von NanoVit in Ölen entsteht eine Wechselwirkung, die zur Bildung von hoch dispergierten Strukturen führt. An die NanoVit-Partikel haften sich die Kohlenwasserstoff-Moleküle an.  Im Ölhaushalt bilden sich dreidimensionale, gebündelte Strukturen. Die energetisch unausgeglichenen Strukturen initiieren  einen Selbstorganisationsprozess, der spontan zu einer Ordnung in der Struktur des Schmierstoffes führt. Es entstehen makromolekulare Strukturen in denen die Nanopartikel eingebunden sind.

Die Nanopartikel führen im Öl-Medium des sich im Betrieb befindlichen Motors zu einer ständig wechselnden Dynamik zwischen Gleich- und Ungleichgewicht der Ölstruktur.  Im Öl entstehen dabei, nach geltender  klassischer Interpretation, keine „neuen Stoffe“.  Die Neustrukturierung des Öls führt zu einer Verbesserung seiner Eigenschaften sowie einer langfristigen Veränderung der Reibungsoberflächen. Dies geschieht auf Basis mechanisch-chemischer Prozesse.

Es entstehen dreidimensionale Strukturen von Ölmolekülen, deren Pole Gruppen bilden, die NanoVit-Teilchen beinhalten. Dies verleiht dem Öl Reinigungseigenschaften. Dabei verläuft der Reinigungsprozess direkt proportional zur Belastung. D.h.  je höher der Druck und die Temperatur desto intensiver die Reinigung.

Während des Motorenbetriebes passt sich das Öl den veränderten thermodynamischen Bedingungen der physikalischen Struktur und der hohen thermischen Viskosität an. Die Anpassung verläuft in unterschiedlichen Zonen des gleichen Motors verschieden. Das Öl behält, die vom Hersteller vorgegebenen Parameter in voller Breite und in allen  Belastungsbereichen bei. Zusätzlich verringern sich die inneren mechanischen Verluste des Motors sowie dessen Verschleiß.

Die im Betriebsprozess mechanisch zerstörten Ölmoleküle haben an ihren polaren Enden aktive Vernetzungsstrukturen (Wasserstoffbrückenverbindungen), die die zerstörten Moleküle neu verbinden. Dadurch werden die zerstörten Moleküle regeneriert und der Alterungsprozess des Öles verzögert sich. Das Öl verliert dabei nicht seine Schmierstoffeigenschaften. Zusätzlich entstehen  Bedingungen unter denen sich die Reibungsflächen beständig modifizieren und sich eine dünne plastische Schicht bilden kann. Diese plastische Schicht nimmt den vollen Druck auf die Reibungsflächen auf sich. Dass sich diese elastische Schicht bilden kann, ist  auf die Entstehung  „positiver Verschiebungen“  von Si, O, Al und C  auf den Reibungsoberflächen zurück zu führen.

Dies führt zur Bildung von Karbiden und Oxyden auf den Reibungsflächen. Die so modifizierte Schicht verringert den Verschleiß an den Reibungsflächen und schützt diese vor elektro-chemischer Korrosion. Die so gebildete Ölschicht wird durch die auf den metallischen Oberflächen eingebundenen Silizium- und Aluminiumoxyde in einen festen Ölfilm umgewandelt,  der stark mit der Reibungsoberfläche verbunden ist.

Durch den Einsatz von NanoVit wird eine trockene Reibung ausgeschlossen.

Wirkung

Beispiel:
Anwendung an Schiffsmotor / WARSILA 824 ZS

Nach 300 Stunden erfolgte eine Reinigung und Regenerierung der Reibungsoberfläche. Nach der Anwendung waren die betriebsbedingten Verschmutzungen abgelöst.

Effekte

Der Einsatz von NanoVit im Motorenöl führt zu vier primären Effekten:

  1. Gründliche Reinigung des Motors insbesondere der Reibungsoberflächen
  2. Modifizierung der Reibungsoberflächen. Die  Oberflächenspannung und Verschleiß verringern sich
  3. Senkung der inneren mechanischen Verluste des Motors
  4. Verringerung des Motorenölverbrauchs

Sekundäre Effekte sind:

  1. Erhöhung von Leistung und Dynamik des Motors
  2. Verbesserte Kompression
  3. Kraftstoffeinsparung
  4. Reduzierung der Abgasschadstoffe
  5. Geräuschpegelsenkung
  6. Ökonomische sowie ökologische Effizienz durch Kraftstoff- und Motorenöleinsparungen sowie Verminderung der Kosten für Serviceintervalle
  7. Verlängerung der Motorenlaufzeit.